Zum Hauptinhalt springen

Im Straflager war sie bereit zu sterben

In ihrem Buch erzählt Nadja Tolokonnikowa, weshalb nicht Putin das Hauptproblem Russlands ist. Morgen liest sie auch in Zürich daraus vor – und nimmt die Schweiz in die Pflicht.

Fabian Sangines
«Was tun, wenn dein Präsident nach der BDSM-Logik lebt? Ich habe nichts gegen BDSM – aber ich mag es nicht, wenn mir ein zu Macht gekommener Sadist mithilfe der politischen Polizei und Fahndungsorganen nachstellt. Das ist pervers. Praktiziere geschmackvollen BDSM!»
«Was tun, wenn dein Präsident nach der BDSM-Logik lebt? Ich habe nichts gegen BDSM – aber ich mag es nicht, wenn mir ein zu Macht gekommener Sadist mithilfe der politischen Polizei und Fahndungsorganen nachstellt. Das ist pervers. Praktiziere geschmackvollen BDSM!»
Keystone
1 / 1

Der Blick von Nadja Tolokonnikowa hat oft etwas Nachdenkliches, fast schon Träumerisches, als würde sie permanent von einem besseren Russland träumen. Das würde jedoch nicht zur Aktionskünstlerin passen, die in ihrem kürzlich veröffentlichten Buch «Anleitung für eine Revolution» unter anderem die Menschen auffordert: «Willst du etwas verändern, dann beweg dich. Warte nicht, bis man es dir auf dem Silbertablett serviert. Hier wird nichts serviert. Bei uns ist Selbstbedienung.»

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen