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Dieser Gipfel soll die Wende in der Flüchtlingskrise bringen

Die EU will am heutigen Gipfeltreffen endlich zeigen, dass die Flüchtlingskrise beherrschbar ist. Ob es klappt, hängt auch vom türkischen Gast ab.

Grenzzaun zwischen Ungarn und Serbien. Bis Ende Jahr sollen die Kontrollen wieder verschwinden. Foto: Akos Stiller (Bloomberg)
Grenzzaun zwischen Ungarn und Serbien. Bis Ende Jahr sollen die Kontrollen wieder verschwinden. Foto: Akos Stiller (Bloomberg)

Ahmet Davutoglu kann zufrieden sein. Um den türkischen Premier wird sich heute in Brüssel alles drehen. Zum zweiten Mal innert dreier Monate wird er am Tisch der 28 EU-Staats- und -Regierungschefs Platz nehmen können. Die brauchen ein deutliches Zeichen, dass die EU die Flüchtlingskrise einigermassen in den Griff bekommt. Der türkische Gast weiss, dass seinem Land dabei eine Schlüsselrolle zukommt. Davutoglu traf bereits gestern Abend in Brüssel mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela ­Merkel zu einem Vortreffen zusammen. Auch der niederländische Ministerpräsident Marc Rutte war dabei. Die Niederlande führen in diesem Halbjahr den ­rotierenden EU-Vorsitz. Es scheint, als würde die EU dem türkischen Regierungschef den roten Teppich ausrollen.

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