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Drohnenpilot fürchtet unfairen Prozess in Serbien

Der Einsatz einer Drohne hatte 2014 zum Eklat beim EM-Qualifikationsspiel zwischen Serbien und Albanien geführt. Der Pilot hat nun Asyl in Kroatien beantragt.

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Der serbische Spieler Stefan Mitrovic vom SC Freiburg holt die Fahne herunter. (14. Oktober 2014)
Der serbische Spieler Stefan Mitrovic vom SC Freiburg holt die Fahne herunter. (14. Oktober 2014)
Reuters
Ein serbischer Fan geht mit einem Plastikstuhl auf albanische Spieler los. (14. Oktober 2014)
Ein serbischer Fan geht mit einem Plastikstuhl auf albanische Spieler los. (14. Oktober 2014)
Reuters
Die albanischen Spielen bringen sich in den Kabinen in Sicherheit. (14. Oktober 2014)
Die albanischen Spielen bringen sich in den Kabinen in Sicherheit. (14. Oktober 2014)
AFP
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Der Fussballfan, der mit einer Drohne für den Abbruch eines Fussballspiels zwischen Albanien und Serbien gesorgt hatte, geht gegen seine drohende Auslieferung vor. Sein Mandant habe in Kroatien politisches Asyl beantragt, weil er in Serbien kein faires Verfahren erwarte, sagte Anwalt Darko Butigan am Montag. Ausserdem habe er Einspruch gegen die Auslieferungsentscheidung eines Gerichts eingelegt.

Der heute 35-jährige Albaner hatte im Oktober 2014 eine Drohne über das Stadion fliegen lassen, in dem Serbien und Albanien ein Qualifikationsspiel zur Fussball-Europameisterschaft austrugen. An der Drohne hing eine Flagge mit der Landkarte Grossalbaniens. Dies führte zu Gewaltausbrüchen. Der Mann wurde wegen eines serbischen Haftbefehls im Juni in Kroatien festgenommen. Vergangene Woche entschied ein Gericht in Dubrovnik, dass er ausgeliefert werden könne.

(dapd)

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