Zum Hauptinhalt springen

«Eigentlich können es nur noch die Chefs richten»

Im Schuldenstreit mit Griechenland tagen heute die Eurofinanzminister. Eine Einigung ist nicht in Sicht. Was nun? Antworten von Korrespondent Stephan Israel.

Vincenzo Capodici
Anstelle harter Reformen setzt Griechenland auf eine politische Vereinbarung mit der deutschen Regierung: Der griechische Premier Alexis Tsipras und Kanzlerin Angela Merkel.
Anstelle harter Reformen setzt Griechenland auf eine politische Vereinbarung mit der deutschen Regierung: Der griechische Premier Alexis Tsipras und Kanzlerin Angela Merkel.
Reuters

Vor dem heutigen Treffen der Eurofinanzminister herrscht wenig Optimismus. Gibt es Anzeichen, dass es doch noch zu einer Einigung mit Athen kommt? Eine Einigung heute Abend ist praktisch ausgeschlossen. Den Ministern wird nichts vorliegen, worüber sie entscheiden könnten. Die Vorarbeiten an einer Entscheidungsgrundlage sind wegen der Differenzen zwischen Athen und den Geldgebern blockiert. Und niemand erwartet, dass ausgerechnet der griechische Finanzminister Giannis Varoufakis das liefert, was die Runde seit vier Monaten erwartet. Nämlich einen detaillierten Reformplan mit belastbaren Zahlen. Varoufakis ist bei seinen Amtskollegen ein rotes Tuch, das Vertrauensverhältnis schwer beschädigt.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen