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Ein bisschen Unabhängigkeit

Ein «Sonderstatus» soll nach dem Waffenstillstand den Frieden in die Ostukraine bringen. Doch weder Kiew noch die Separatisten wollen Abstriche an ihren Maximalforderungen machen.

Ein «Sonderstatus» soll den Frieden in die Ostukraine bringe: Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko (l.) und EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso gestern in Kiew. Foto: Reuters
Ein «Sonderstatus» soll den Frieden in die Ostukraine bringe: Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko (l.) und EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso gestern in Kiew. Foto: Reuters

Es sei die grösste und gefährlichste Herausforderung in der Geschichte der Ukraine, sagte der ukrainische Präsident Petro Poroschenko gestern in Kiew auf einer Sicherheitskonferenz. Er versuche, eine friedliche Lösung zu finden, aber beim Thema territoriale Integrität könne es keine Kompromisse geben. Er werde nächste Woche dem Parlament in Kiew eine Verfassungsänderung vorlegen, welche der Ostukraine einen «Sonderstatus» gewähre, wie es das mit den Rebellen und der OSZE ausgehandelte Minsker Abkommen vorsieht.

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