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Ein Denkzettel aus Moskau

Wladimir Putin hat klargemacht, dass mit Russland wieder zu rechnen ist.

Sollte noch jemand daran gezweifelt haben, dass sich militärische Stärke auch im von wirtschaftlicher Verflechtung und politischem Ausgleich bestimmten 21. Jahrhundert noch auszahlt, dann hat es ihm Wladimir Putin gerade in einem Schnellkurs bewiesen. Seit Barack Obama Präsident der Vereinigten Staaten wurde, ist ausser kurzen Begegnungen im Stehen kein vollwertiges Treffen der beiden zustande gekommen.

Nun lagen zwischen der Warnung Washingtons, Russland solle sich aus Syrien heraus­halten, und dem Angebot, die Zusammenarbeit im Kampf gegen islamistische Terroristen abzustimmen, keine drei Wochen. Ohne den eilig aufgebauten Luftwaffenstützpunkt in Latakia hätte Putin gestern möglicherweise wieder allein am Buffet ­gestanden, wie beim G-20-Treffen in Brisbane im vergangenen November. So traf er Obama.

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