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Ein erster Schritt ist getan

Die OSZE ist in der Ostukraine erstmals seit Monaten vorsichtig optimistisch. Der Abzug der schweren Waffen ist fast abgeschlossen. Nun müssen die Konfliktparteien die politischen Reformen in Angriff nehmen.

Entspannung in Donezk: Kämpfer der Rebellen beim Fussballspiel. Foto: AP, Keystone
Entspannung in Donezk: Kämpfer der Rebellen beim Fussballspiel. Foto: AP, Keystone

«Alles in allem hält der Waffenstillstand. Aber es gibt Verletzungen», fasst Lamberto Zannier, Generalsekretär der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), die Lage in der Ostukraine zusammen. Gemeint sind vor allem einzelne Schiessereien. Am Wochenende wurde Gefechtslärm aus der Umgebung von Donezk gemeldet. Die ukrainische Seite beklagte, einer ihrer Soldaten sei von einem Scharfschützen getötet worden. Doch die schweren Waffen schweigen laut OSZE fast ganz und werden von der Frontlinie abgezogen, wie dies im Minsker Abkommen von Mitte Februar festgelegt ist.

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