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Ein neuer Frühling für Palermo

Der Anti-Mafia-Politiker Leoluca Orlando ist zum vierten Mal Bürgermeister von Palermo. Er will Siziliens Hauptstadt wieder zu einer Renaissance führen, was ihm bereits 1985 bis 2000 gelungen war.

Als Kandidat der Mitte-links-Partei «Italia dei Valori» («Italien der Werte») und eines Bündnisses mit Grünen und Kommunisten ist Leoluca Orlando zum Bürgermeister von Palermo gewählt worden. Im zweiten Wahlgang erhielt der 64-jährige Jurist und Abgeordnete in Rom fast drei Viertel aller Stimmen.
Als Kandidat der Mitte-links-Partei «Italia dei Valori» («Italien der Werte») und eines Bündnisses mit Grünen und Kommunisten ist Leoluca Orlando zum Bürgermeister von Palermo gewählt worden. Im zweiten Wahlgang erhielt der 64-jährige Jurist und Abgeordnete in Rom fast drei Viertel aller Stimmen.
Keystone
«Er kann es, den Bürgermeister machen»: So lautet sinngemäss der Slogan auf einem Wahlplakat von Orlando, der schon in den Jahren von 1985 bis 2000 mit einer Unterbrechung das höchste Amt Palermos innehatte. Orlando verspricht eine «saubere, freie und sichere» Stadt.
«Er kann es, den Bürgermeister machen»: So lautet sinngemäss der Slogan auf einem Wahlplakat von Orlando, der schon in den Jahren von 1985 bis 2000 mit einer Unterbrechung das höchste Amt Palermos innehatte. Orlando verspricht eine «saubere, freie und sichere» Stadt.
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1993 wurde Orlando zum zweiten Mal zum Bürgermeister von Palermo gewählt. Der Ex-Christdemokrat gehörte damals der von ihm gegründeten Bewegung «La Rete» («Das Netz») an.
1993 wurde Orlando zum zweiten Mal zum Bürgermeister von Palermo gewählt. Der Ex-Christdemokrat gehörte damals der von ihm gegründeten Bewegung «La Rete» («Das Netz») an.
Reuters
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«Der Frühling ist zurückgekommen», sagte ein euphorischer Leoluca Orlando nach seinem Wahltriumph mit 72,4 Prozent der Stimmen, der ihn nach zwölf Jahren wieder ins höchste Amt seiner Heimatstadt Palermo gebracht hat. Mit dem langjährigen früheren Bürgermeister, der für ein links-grünes Bündnis kandidiert hatte, kehrt die Hoffnung zurück in eine Stadt, «die am Boden liegt und in sich den Grund finden muss, sich wieder aufzurichten». Er werde den Kampf für die Erneuerung Palermos führen – und auch gewinnen. Wie schon in den Jahren von 1985 bis 1990 sowie von 1993 bis 2000, als er als Bürgermeister mit Erfolg die Geschicke der sizilianischen Hauptstadt gelenkt hatte.

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