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Ein Unort – unter Stalin, unter Putin

Im sowjetischen Geheimdienstgefängnis Lefortowo durchlitten einst Tausende Häftlinge Höllenqualen. Doch auch das heutige Russland hält hier ganz spezielle Personen fest.

Luca De Carli
Im berüchtigten Lefortowo-Gefängnis sitzen aktuell etwa 160 Personen ein, die eines Verbrechens gegen den russischen Staat verdächtigt werden. Foto: Eastblockworld
Im berüchtigten Lefortowo-Gefängnis sitzen aktuell etwa 160 Personen ein, die eines Verbrechens gegen den russischen Staat verdächtigt werden. Foto: Eastblockworld

Nur mit grösster Mühe könne sie den Schrecken der ersten Nacht in Lefortowo in Worte fassen, schreibt die Finnin Aino Kuusinen. «Von meiner Zelle, die nahe der Verhörzimmer lag, hörte ich die ganze Zeit Schreie und das Knallen der Peitschen.» Ein Tier, das gequält wird, stosse nicht solch scheussliche Schreie aus, wie diese Menschen, die während Stunden bedroht, geschlagen und beschimpft worden seien.

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