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Ein Westukrainer macht Karriere als prorussischer Separatist

In Luhansk liess sich Rebellenchef Igor Plotnizki, der aus einem Dorf an der Grenze zu Rumänien stammt, zum «Präsidenten» seiner «Volksrepublik» küren.

Chef der «Volksrepublik Luhansk»: Igor Plotnizki.
Chef der «Volksrepublik Luhansk»: Igor Plotnizki.

Der 50-Jährige zeigte sich vor der Wahl spendabel. Jeden Tag tourte Igor Plotnizki durch die Gebiete der selbst ernannten «Volksrepublik Luhansk» und unterstützt die notleidende Bevölkerung mit Lebensmitteln, Medikamenten oder Kleidung. Plotnizki hat seine Militäruniform gegen einen dunklen Anzug und einen warmen Wintermantel getauscht. Im Sommer trat er täglich in Uniform vor lokale und russische Medien, um den Frontverlauf des Krieges mit Kiew zu kommentieren. «Die ukrainischen Truppen haben Luhansk angegriffen und dadurch weite Teile der Wirtschaft lahmgelegt, massenhaft Infrastruktur zerstört», sagte er. Hunderttausende Menschen haben die Gegend verlassen, geblieben sind vor allem Arme, Alte und Hilfsbedürftige.

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