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Nur ja kein Risiko

Angela Merkel stellt sich hinter den SPD-Kandidaten Frank-Walter Steinmeier für das Amt des Bundespräsidenten. Das ist eine Kapitulation mit Folgen.

Allseits geachtet, aber für die CDU nur das geringste Übel: Frank-Walter Steinmeier mit Angela Merkel. Foto: Markus Schreiber (AP)
Allseits geachtet, aber für die CDU nur das geringste Übel: Frank-Walter Steinmeier mit Angela Merkel. Foto: Markus Schreiber (AP)

Viermal in den vergangenen 12 Jahren sollte Angela Merkel einen Bundespräsidenten auswählen, und jedes Mal ist es ihr misslungen. Die einen stellten sich als ungeeignet heraus (Horst Köhler und Christian Wulff), der höchst geeignete Joachim Gauck dagegen wurde der Kanzlerin von Sozialdemokraten, Liberalen und Grünen aufgepresst. Und nun ist sie erneut gescheitert. Weil sie nicht Gefahr laufen wollte, bei der Wahl am 12. Februar 2017 zu verlieren, kapitulierte Merkel lieber gleich.

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