Zum Hauptinhalt springen

«Eine Spaltung des Landes können wir uns nicht leisten»

Laut Schriftsteller Geert van Istendael sind Flamen und frankofone Belgier dazu verdammt, zusammen in einem Staat zu leben. Eine Entwicklung wie in der Tschechoslowakei hält er für undenkbar.

Das Atomium in Brüssel: Belgien werde nicht in seine Einzelteile zerfallen, sagt Van Istendael.
Das Atomium in Brüssel: Belgien werde nicht in seine Einzelteile zerfallen, sagt Van Istendael.
Joost van den Broek, laif

Die Politiker der Flamen und Frankofonen können sich auch bald fünf Monate nach den letzten Wahlen nicht auf eine neue Bundesregierung einigen. Wäre da eine Trennung nicht die beste Lösung?

Das wäre eine Katastrophe. Wir haben eine zweisprachige Hauptstadt. Sowohl Flamen als auch Frankofone wollen Brüssel nicht aufgeben. Diese Stadt ist zufällig auch Hauptstadt der EU. Eine Spaltung können wir uns nicht leisten.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.