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Er scheut keine Machtprobe

Arseni Jazenjuk, der wiedergewählte ukrainische Premier, steht vor einer Herkulesaufgabe: Er soll sein Land vor der Pleite retten. Der Hardliner will aber vor allem die «Terroristen und Gorillas» in der Ostukraine bekämpfen.

Premierminister Arseni Jazenjuk (links) nahm gestern Glückwünsche von Präsident Petro Poroschenko entgegen. (27. November 2014)
Premierminister Arseni Jazenjuk (links) nahm gestern Glückwünsche von Präsident Petro Poroschenko entgegen. (27. November 2014)
Reuters

Vor einem Monat haben die Wähler in der Ukraine ein neues Parlament bestimmt, und erst gestern kamen die Volksvertreter erstmals zusammen. Ministerpräsident Arseni Jazenjuk, der Ende ­Februar Chef einer Übergangsregierung wurde, bleibt im Amt. Das Parlament wählte ihn mit 341 Stimmen. Die neue Regierung soll am nächsten Dienstag gewählt werden. Die proeuropäischen Parteien versuchen besonders in diesen Tagen, Einigkeit zu demonstrieren. Im neuen Kabinett werden der Block des proeuropäischen Präsidenten Petro Poroschenko und die von Jazenjuk angeführte «Volksfront» das Sagen haben.

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