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Erdogan spaltet das Land

Die Türkei stellt sich hinter den Regierungschef. Doch zu welchem Preis?

«Das ist der Hochzeitstag für die neue Türkei»: Recep Tayyip Erdogan, dessen islamistisch-konservative Partei AKP mit 45,5 Prozent der Stimmen einen eindeutigen Wahlsieg erringt, lässt sich von seinen Anhängern in Ankara feiern. (30. März 2014)
«Das ist der Hochzeitstag für die neue Türkei»: Recep Tayyip Erdogan, dessen islamistisch-konservative Partei AKP mit 45,5 Prozent der Stimmen einen eindeutigen Wahlsieg erringt, lässt sich von seinen Anhängern in Ankara feiern. (30. März 2014)
AFP
«Bis in ihre Höhlen werden wir sie verfolgen. Sie werden den Preis bezahlen»: Vor jubelndem Publikum droht Erdogan  seinen Gegnern im eigenen Lager, vor allem der Bewegung des in den USA lebenden Predigers Fethullah Gülen. (30. März 2014)
«Bis in ihre Höhlen werden wir sie verfolgen. Sie werden den Preis bezahlen»: Vor jubelndem Publikum droht Erdogan seinen Gegnern im eigenen Lager, vor allem der Bewegung des in den USA lebenden Predigers Fethullah Gülen. (30. März 2014)
AFP
Premier Erdogan will im nächsten August sein Nachfolger werden: Der türkische Präsident Abdullah Gül bei einem Auftritt vor den Medien am Wahltag in Ankara. (30. März 2014)
Premier Erdogan will im nächsten August sein Nachfolger werden: Der türkische Präsident Abdullah Gül bei einem Auftritt vor den Medien am Wahltag in Ankara. (30. März 2014)
AFP
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Der türkische Regierungschef Recep Tayyip Erdogan kann erneut einen Wahlsieg feiern, aber was hat Erdogan gewonnen? Die Türkei wird sich von dieser Wahl, die eigentlich nur eine Entscheidung über Bürgermeister und Stadträte sein sollte, lange Zeit nicht ­erholen. Das Misstrauen in der tief gespaltenen Gesellschaft wird zu einem festen Begleiter werden. Erdogans Kritiker trauen dem Premier mittlerweile fast jede Schandtat zu.

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