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Erdogans Machthunger ist gebremst

Die Parlamentswahlen in der Türkei bedeuten eine Zäsur. So wie bisher kann Präsident Erdogan nicht weitermachen.

Der Wahlsonntag verlief für Präsident Erdogan nicht wie geplant: Die Ortaköy-Moschee in Istanbul. (7. Juni 2015)
Der Wahlsonntag verlief für Präsident Erdogan nicht wie geplant: Die Ortaköy-Moschee in Istanbul. (7. Juni 2015)
Lefteris Pitarakis, Keystone

Die Wahl in der Türkei verändert das Land. Die Spannungen, die Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan innerhalb von wenigen Monaten aufgebaut hat, drohten es zu zerreissen. Nun bremst die kleine Kurdenpartei HDP Erdogans Machthunger. Statt einer Beförderung zum Superpräsidenten kann er erstmal einen Koalitionspartner für seine AKP suchen.

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