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Erleichterung nach langer Odyssee

Tagelang harrten Tausende Flüchtlinge in Budapest aus, machten sich schliesslich zu Fuss auf den Weg nach Österreich. Fast am Ziel ihrer Reise, sind viele einfach nur froh.

mlr
Endlich weiterreisen: Ein Vater und sein Sohn sitzen am Sonntag im Zug von Nickelsdorf an der ungarisch-österreichischen Grenze nach Wien.
Endlich weiterreisen: Ein Vater und sein Sohn sitzen am Sonntag im Zug von Nickelsdorf an der ungarisch-österreichischen Grenze nach Wien.
Herbert P. Oczeret, Keystone
Am Wiener Westbahnhof kommen am Samstag Hunderte Flüchtlinge aus Ungarn an.
Am Wiener Westbahnhof kommen am Samstag Hunderte Flüchtlinge aus Ungarn an.
Alex Domanski, Keystone
Die österreichische Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (Mitte) heisst die Flüchtlinge willkommen. Rund 2000 Menschen waren am Freitag zu Fuss aus Budapest in Richtung Österreich aufgebrochen, weil ihnen die Züge verwehrt blieben.
Die österreichische Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (Mitte) heisst die Flüchtlinge willkommen. Rund 2000 Menschen waren am Freitag zu Fuss aus Budapest in Richtung Österreich aufgebrochen, weil ihnen die Züge verwehrt blieben.
Herbert Pfarrhofer, Keystone
Happy End: Diese Flüchtlinge kamen mit Bussen in Wien an. Die österreichische Polizei rechnet mit rund 10.000 Migranten.
Happy End: Diese Flüchtlinge kamen mit Bussen in Wien an. Die österreichische Polizei rechnet mit rund 10.000 Migranten.
Roland Schlager, Keystone
Müde, aber froh: Zwei Männer am Westbahnhof in Wien. Am Freitag begann Ungarn damit, Busse nach Österreich zu schicken, um die angespannte Situation im eigenen Land zu entspannen.
Müde, aber froh: Zwei Männer am Westbahnhof in Wien. Am Freitag begann Ungarn damit, Busse nach Österreich zu schicken, um die angespannte Situation im eigenen Land zu entspannen.
Roland Schlager, Keystone
Jubel am Westbahnhof nach langer Reise. Für viele geht die Fahrt weiter Richtung Deutschland.
Jubel am Westbahnhof nach langer Reise. Für viele geht die Fahrt weiter Richtung Deutschland.
Alex Domanski, Keystone
Gedränge, aber gelöste Stimmung am Wiener Westbahnhof.
Gedränge, aber gelöste Stimmung am Wiener Westbahnhof.
Alex Domanski, Keystone
Auch in Salzburg sind am Samstag erleichterte Menschen angekommen.
Auch in Salzburg sind am Samstag erleichterte Menschen angekommen.
AFP
Viele Frauen mit Kindern haben die Reise glücklich überstanden.
Viele Frauen mit Kindern haben die Reise glücklich überstanden.
Kerstin Joensson, Keystone
Die acht Monate alte Maria lächelt ihren Vater an. Die Familie aus der Nähe von Damaskus reist im Zug von Salzburg nach München. Nach vier Monaten hat ihre Odyssee vermutlich ein Ende.
Die acht Monate alte Maria lächelt ihren Vater an. Die Familie aus der Nähe von Damaskus reist im Zug von Salzburg nach München. Nach vier Monaten hat ihre Odyssee vermutlich ein Ende.
Kerstin Joensson, Keystone
Diese Migranten warteten am Samstag in Nickelsdorf an der ungarisch-österreichischen Grenze auf Busse.
Diese Migranten warteten am Samstag in Nickelsdorf an der ungarisch-österreichischen Grenze auf Busse.
Vladimir Simicek, AFP
Trotz Strapazen sind viele Flüchtlinge optimistisch gestimmt.
Trotz Strapazen sind viele Flüchtlinge optimistisch gestimmt.
Vladimir Simicek, AFP
Endlich im Zug: Migranten auf dem Weg von Nickelsdorf nach Wien.
Endlich im Zug: Migranten auf dem Weg von Nickelsdorf nach Wien.
Vladimir Simicek, AFP
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Zwischen Serbien und Österreich hat sich die Lage rund um den Flüchtlingsstrom am Sonntag beruhigt. Aus Ungarn reisen nach wie vor Flüchtlinge zur österreichischen Grenze, um von dort weiter nach Westen zu kommen. Einige Flüchtlinge hätten in Budapest Züge in Richtung des Grenzorts Hegyeshalom bestiegen, berichtete das ungarische Staatsfernsehen.

Auf der österreichischen Seite des Grenzübergangs Hegyeshalom-Nickelsdorf habe am Sonntagmorgen eine weitere Gruppe Migranten darauf gewartet, von Bussen abgeholt zu werden. Am Wiener Westbahnhof war die Lage am Sonntagmorgen ruhig. In der Nacht trafen in München etwa 1000 Flüchtlinge an und stiegen um Richtung Dortmund. In München werden am Sonntag weitere Flüchtlinge erwartet.

ÖBB rechnet mit tausenden Flüchtlingen

In Nickelsdorf trafen in der Nacht zum Sonntag erneut mehr als 1000 Flüchtlinge aus Ungarn ein. Dies sagte der stellvertretende Landespolizeidirektor des Burgenlandes, Christian Stella, der österreichischen Nachrichtenagentur APA.

Sie mussten die Sonderzüge im ungarischen Grenzbahnhof Hegyeshalom verlassen und zu Fuss nach Österreich gehen. Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) rechnen am Sonntag mit tausenden Flüchtlingen. ÖBB-Sprecherin Sonja Horner nannte der Nachrichtenagentur dpa am späten Samstagabend die Zahl von 5000 Migranten.

Die Menschen müssen zunächst in Österreich bleiben, da sie in der Nacht nicht nach Deutschland weiterreisen können. Dies sei vor allem aus technisch-organisatorischen Gründen nicht anders zu machen, hatten österreichische Behörden erklärt.

Regenwetter sorgt für Rückgang

Aus Serbien kamen indes zuletzt deutlich weniger Flüchtlinge nach Ungarn. Nur 744 Menschen, darunter 169 Kinder, die illegal über die Grenze gekommen waren, seien am Samstag aufgegriffen worden, teilte die Polizei am Sonntag mit.

In den vergangenen Wochen hatte die Zahl bei 1500 bis 3000 pro Tag gelegen. Laut ungarischen Medien dürfte das Regenwetter ein Grund für diesen Rückgang sein.

(SDA)

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