Zum Hauptinhalt springen

Ermittlungen gegen Mönche vom Heiligen Berg Athos

Die Mönche der autonomen Mönchsrepublik Berg Athos sollen der griechischen Regierung einen See verkauft haben. Einen, der ihnen gar nicht gehörte.

Mehrere Athener Zeitungen werfen den Mönchen vor, sich auf Kosten des Staates bereichert zu haben. Die Mönche sollen ihre Verbindungen zur konservativen Regierung unter Premier Kostas Karamanlis genutzt haben, um einen angeblich ihnen gehörenden See gegen wertvolle Ländereien zu tauschen. Dabei hätten sie üppige Gewinne gemacht.

Der Vistonida-See in Nordgriechenland war dem Kloster angeblich vor fast 1000 Jahren von byzantinischen Kaisern vermacht worden. Nach Meinung der Hauptstadtzeitungen ist das nicht zutreffend.

Luft verkauft

«Sie haben dem Staat den See - sprich «Luft» verkauft - und dafür wertvolle Büros, Grundstücke und Gebäude in Athen zum Austausch dafür bekommen», schreibt die Athener Zeitung «Eleftherotypia».

Minister hätten das Abkommen durch ihren politischen Einfluss ermöglicht, hiess es. Ein Minister ist in infolge des Skandals bereits entlassen worden. Jetzt versucht die griechische Justiz den Fall zu klären.

SDA/se

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch