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«Es bahnt sich ein sehr grosser Konflikt im Herzen Europas an»

Wieso hat Berlin Grenzkontrollen eingeführt? Wie reagierten heute die deutschen Medien? Mit welcher Taktik geht die Regierung Merkel nun nach Brüssel? Antworten von unserem Korrespondenten.

«Wir müssen uns beeilen, aber ohne Panik», sagt Tusk: Der senegalesische Präsident Macky Sall, EU-Ratspräsident Donald Tusk und der maltesische Premier Joseph Muscat (v.l) am EU-Sondergipfel.
«Wir müssen uns beeilen, aber ohne Panik», sagt Tusk: Der senegalesische Präsident Macky Sall, EU-Ratspräsident Donald Tusk und der maltesische Premier Joseph Muscat (v.l) am EU-Sondergipfel.
Keystone
Die Kälte der Nacht: Flüchtlinge versuchen sich in Griechenland draussen am Feuer zu wärmen. (9. November 2015)
Die Kälte der Nacht: Flüchtlinge versuchen sich in Griechenland draussen am Feuer zu wärmen. (9. November 2015)
AFP
Aufbruch: Eine grosse Gruppe von Flüchtlingen verlässt Budapest. (4. September 2015)
Aufbruch: Eine grosse Gruppe von Flüchtlingen verlässt Budapest. (4. September 2015)
AP
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Dominique Eigenmann, Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter hat einen eindringlichen Appell im ZDF lanciert. Welchen Einfluss hatte er auf den Entscheid Berlins, Kontrollen an der Grenze zu Österreich einzuführen?

Es war eine Stimme in einem grossen Chor von Stimmen. Die haben gesagt, «wir sind am Limit oder schon über dem Limit». Und sie haben Bundeskanzlerin Merkel widersprochen, die pauschal behauptet hatte: «Wir schaffen das.» München ist besonders exponiert, sein Bürgermeister war bisher sehr engagiert und hat für die Aufnahme der Flüchtlinge viel geleistet. Insofern hatte seine Stimme Gewicht. Seine Hauptkritik hat sich jedoch nicht an die Bundesregierung, sondern an die anderen Bundesländer gerichtet.

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