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«Es herrscht grosse Aufregung»

Das heutige Treffen zwischen Griechenlands Premier Alexis Tsipras und Bundeskanzlerin Angela Merkel zeige, dass die bilateralen Beziehungen zur Chefsache geworden seien, sagt Korrespondent Hans Brandt.

Vincenzo Capodici
Hart in der Sache, höflich im Ton: Angela Merkel und Alexis Tsipras.
Hart in der Sache, höflich im Ton: Angela Merkel und Alexis Tsipras.
Reuters

Griechenland und Deutschland sind tief zerstritten. Was ist vom heutigen Treffen zwischen Alexis Tsipras und Angela Merkel zu erwarten? Dieses Treffen zeigt zunächst, dass Kanzlerin Merkel die bilateralen Beziehungen zur Chefsache erklärt hat. Die beiden Finanzminister, Wolfgang Schäuble und Giannis Varoufakis, hatten sich zuletzt nicht mehr verständigen können. Beim Treffen in Berlin sollen die Gespräche des EU-Mini-Gipfels von letzter Woche vertieft werden. Dabei geht es um die Erörterung von innenpolitischen Reformen, die Griechenland umsetzen muss, wenn es weitere Hilfsgelder erhalten möchte. Schliesslich erhofft man sich eine Verbesserung der bilateralen Beziehungen, um die es im Moment schlecht steht. Es geht um die Frage, ob es Berlin und Athen gelingt, wieder zu einer Kommunikation zu kommen, die frei ist von Anfeindungen und Vorwürfen, Ablehnung und Verachtung.

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