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«Es stellt sich die Frage, wie stabil die neue Tsipras-Regierung ist»

Der Historiker Ioannis Zelepos sagt, dass die Konservativen der Wahl fern geblieben seien. Das habe Alexis Tsipras zum Sieg verholfen.

Vincenzo Capodici
Syriza-Chef und Ex-Ministerpräsident Alexis Tsipras lässt sich in Athen von seinen Anhängern feiern.
Syriza-Chef und Ex-Ministerpräsident Alexis Tsipras lässt sich in Athen von seinen Anhängern feiern.
Keystone
Bereits nach den Exit Polls waren die Syriza-Anhänger in bester Laune ...
Bereits nach den Exit Polls waren die Syriza-Anhänger in bester Laune ...
Keystone
... dagegen zeigten sich Wähler der Nea Dimokratia enttäuscht.
... dagegen zeigten sich Wähler der Nea Dimokratia enttäuscht.
Keystone
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Meimarakis räumt in Fernsehinterviews - hier auf einem Grossbildschirm im Zentrum Athens - seine Wahlniederlage ein.
Meimarakis räumt in Fernsehinterviews - hier auf einem Grossbildschirm im Zentrum Athens - seine Wahlniederlage ein.
Keystone
Der 41-jährige Tsipras erhält eine zweite Chance als Regierungschef Griechenlands.
Der 41-jährige Tsipras erhält eine zweite Chance als Regierungschef Griechenlands.
Keystone
Die Griechen - hier eine Wählerin in Thessaloniki - mussten bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr ein neues Parlament wählen.
Die Griechen - hier eine Wählerin in Thessaloniki - mussten bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr ein neues Parlament wählen.
Keystone
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Syriza gewann überraschend klar die Parlamentswahlen. Was hat den Ausschlag zu Gunsten von Alexis Tsipras gegeben? Ein Grund ist die weiterhin hohe Popularität von Tsipras. Ihm ist es erstaunlich gut gelungen, seine Wählerschaft zu mobilisieren. Der andere Grund für den Sieg von Syriza liegt in der niedrigen Wahlbeteiligung. Landesweit haben über 45 Prozent der Stimmberechtigten nicht an der Wahl teilgenommen. Man darf davon ausgehen, dass vor allem konservativ eingestellte Menschen nicht an die Urne gegangen sind. Das hat dem Spitzenkandidaten der Nea Dimokratia, Evangelos Meimarakis, geschadet. Syriza hat fast das gleiche Spitzenergebnis erzielt wie bei den letzten Wahlen im Januar. Die Abspaltung der Syriza-Rebellen hat für Tsipras' Partei kaum eine Rolle gespielt.

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