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EU will ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen

Die 28 EU-Staats- und Regierungschefs wollen schwierige Sachfragen auf Chefebene lösen. 2018 soll es einen Sicherheitsgipfel in Wien geben.

Emmanuel Macron sagte, der gute Wille der Briten, zu einem Ergebnis zu kommen, sei spürbar. Und auch Angela Merkel zeigte sich zuversichtlich. (20. Oktober 2017)
Emmanuel Macron sagte, der gute Wille der Briten, zu einem Ergebnis zu kommen, sei spürbar. Und auch Angela Merkel zeigte sich zuversichtlich. (20. Oktober 2017)
Geert Vanden Wijngaert, Keystone
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EU-Ratspräsident Donald Tusk hatte den EU-Chefs einen Fahrplan bis Mitte 2019 vorgelegt. Darin schlägt er vor, künftig mehr schwierige Sachfragen auf Chefebene lösen zu wollen. Dazu zählten beispielsweise die Finanz- und Migrationspolitik, Sicherheit, Handel und die künftige Finanzierung der EU.

Vorgesehen sind auch eine Reihe von Chef-Treffen ausserhalb Brüssels. So soll laut Tusk ein EU-Sondergipfel zur inneren Sicherheit im September 2018 in Wien stattfinden.

Die Grundmelodie

Aus der Runde der 28 Staats- und Regierungschefs erhielt er dafür Rückendeckung, wie die deutsche Kanzlerin Angela Merkel am Freitag in Brüssel bestätigte.

Die «Grundmelodie» sei, dass Europa sein Schicksal selbst in die Hand nehmen und nach Jahren der Krise Veränderungen angehen wolle. Man wolle dabei gemeinsam zu Werke gehen, Deutschland werde aber eng mit Frankreich kooperieren, sagte die Kanzlerin. Vor allem der französische Präsident Emmanuel Macron hatte zu Reformen gedrängt.

(SDA)

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