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EU-Geld für Putin soll den Gasstreit lösen

Der russische Präsident Wladimir Putin will die Schulden der Ukraine eintreiben. Dabei stellt er auch Forderungen an die EU. Diese will einen Lieferstopp Moskaus unbedingt verhindern.

Rupen Boyadjian
Erzielten eine Einigung über den Gaspreis: Wladimir Putin (l.) und Petro Poroschenko (r.) an einem runden Tisch mit dem französischen Präsidenten François Hollande (Mitte, hinten) und der deutschen Kanzlerin Angela Merkel (Mitte, mit Rücken zur Kamera) in Mailand. (16. Oktober 2014)
Erzielten eine Einigung über den Gaspreis: Wladimir Putin (l.) und Petro Poroschenko (r.) an einem runden Tisch mit dem französischen Präsidenten François Hollande (Mitte, hinten) und der deutschen Kanzlerin Angela Merkel (Mitte, mit Rücken zur Kamera) in Mailand. (16. Oktober 2014)
Keystone

Die Vertreter Moskaus hatten bei der letzten Verhandlungsrunde um Gaslieferungen für die Ukraine von der EU Zahlungsgarantien gefordert. Kiew habe nicht darlegen können, wie es die vereinbarten Zahlungen begleichen will. Der russische Präsident Wladimir Putin und sein ukrainischer Amtskollege Petro Poroschenko hatten nach einem Gespräch am 17. Oktober eine Einigung auf einen Preis verkündet. Die Ukraine soll über die Wintermonate 385 US-Dollar pro tausend Kubikmeter russischen Erdgases bezahlen. Zudem willigte Poroschenko ein, den Russen 3,1 Milliarden Dollar Gasschulden zu zahlen. Diese beziffern die aufgelaufenen Zahlungsrückstände auf 4,5 Milliarden Dollar. Das war der offizielle Grund für den russischen Lieferunterbruch seit Juni.

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