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Flüchtlingspolitik: Zwei Drittel gegen Merkel

Die deutsche Kanzlerin steht in der Asylfrage im Gegenwind. Davon profitiert Hardliner Horst Seehofer.

Niedrigste Zustimmung seit fast einem Jahr: Besonders die Pegida macht Stimmung gegen Merkel (29. Februar 2016).
Niedrigste Zustimmung seit fast einem Jahr: Besonders die Pegida macht Stimmung gegen Merkel (29. Februar 2016).
Keystone

Die deutsche Flüchtlingspolitik erhält laut einer Umfrage so wenig Zustimmung bei der Bevölkerung wie nie zuvor. 65 Prozent der Bürger sind nach der am Donnerstag veröffentlichten Erhebung unzufrieden mit der Flüchtlingspolitik der Kanzlerin Angela Merkel.

Nur 34 Prozent finden den Kurs nach der Umfrage des Forschungsinstituts Infratest dimap für den WDR (ARD-Deutschlandtrend) richtig. Das ist die geringste Zustimmung seit diese Frage erstmals im Oktober 2015 gestellt wurde.

In der Folge sind auch die Zustimmungswerte für Merkel selbst erheblich gesunken. Die CDU-Vorsitzende sackte im Vergleich zum Vormonat um zwölf Punkte auf nur noch 47 Prozent Zustimmung ab, der zweitschlechteste Wert in dieser Legislaturperiode.

Dagegen legte CSU-Chef Horst Seehofer – der sich scharf gegen Merkels Kurs in der Flüchtlingspolitik abgesetzt hat – um elf Punkte auf 44 Prozent zu.

Gleichzeitig bemängeln aber 64 Prozent der Befragten, dass der CSU eigene Interessen wichtiger seien als der Erfolg der Bundesregierung. Sogar 91 Prozent kritisieren Streit in der grossen Koalition.

Infratest dimap hat am 1. und 2. August insgesamt 1003 Wahlberechtigte telefonisch befragt.

SDA/hvw

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