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Fünf Kugeln, zwei Masken und ein gestohlenes Auto

Geheimdienste, Neonazis, Mafia – nach den brutalen Morden in Kiew an zwei russlandfreundlichen Politfiguren wird wild über die Täterschaft spekuliert. Eine Spurensuche.

Luca De Carli
Vor seinem Wohnhaus wurde Oles Busina erschossen: Die Kiewer Polizei sperrt den Tatort ab. (16. April 2015)
Vor seinem Wohnhaus wurde Oles Busina erschossen: Die Kiewer Polizei sperrt den Tatort ab. (16. April 2015)
AFP

Patronenhülsen und ein gestohlenes Auto: Mehr hat – soweit bislang bekannt – die ukrainische Polizei nicht in der Hand. Vor zwei Wochen wurde der Publizist Oles Busina von zwei maskierten Männern zur Mittagszeit vor seinem Wohnhaus in Kiew erschossen. Nur Stunden zuvor feuerten zwei Männer ebenfalls in Kiew fünf tödliche Schüsse auf den ehemaligen Parlamentsabgeordneten Oleg Kalaschnikow ab. Ein Führungsmitglied des Inlandsgeheimdienstes teilte diese Woche mit, dass die Ermittler mehr Zeit brauchten. Es gebe viele mögliche Versionen, welche die beiden Morde erklärten. Derzeit werde nichts ausgeschlossen.

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