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Fünf Sterne, leider pleite

Häuser und Hotels werden in Griechenland zwangsversteigert. Ein Tag bei Gericht zeigt, dass oft mehr unter den Hammer kommt als nur Konkursmasse.

Mike Szymanski, Athen
Deprimierend deutliche Mitteilung am Tor eines Hotels in Athen: «Für immer geschlossen.» Foto: Yannis Behrakis (Reuters)
Deprimierend deutliche Mitteilung am Tor eines Hotels in Athen: «Für immer geschlossen.» Foto: Yannis Behrakis (Reuters)

Der grosse Zeiger der Wanduhr springt auf die Zwölf. Es ist Punkt 16 Uhr. Die hellbraune Holztür zu Saal 7 am Amtsgericht Athen öffnet sich. Es beginnt die Stunde zwischen Hoffen und Bangen. Notarin Irini Vassilikaki nimmt an der Stirnseite des Saales Platz, auf dem Stuhl, auf dem sonst die Richter sitzen. Die Männer und Frauen in dicken Winterjacken, die nach ihr in den Raum drängen, besetzen alle anderen Plätze, auch jene für die Verteidiger und die für die Staatsanwälte. Im Gerichtssaal sieht es jetzt aus wie bei einer Betriebsversammlung in einer zu kleinen Kantine.

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