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Für die USA ist Orban ein «Neofaschist»

Exponenten der amerikanischen Politik kritisieren die ungarische Regierung wegen ihrer Angriffe auf Demokratie, Justiz und NGOs. Zwischen Budapest und Washington herrscht diplomatische Eiszeit.

Der ungarische Premier Viktor Orban bei einem Auftritt in Budapest. Foto: Akos Stiller (NYT, Laif)
Der ungarische Premier Viktor Orban bei einem Auftritt in Budapest. Foto: Akos Stiller (NYT, Laif)

Zeitweise klang der Regierungschef, als befinde sich sein Land im Kriegszustand. Ungarns Unabhängigkeit werde angegriffen, warnte Viktor Orban in seinem wöchentlichen Interview in Radio Kossuth, das spöttisch auch «Freitags­gebet» genannt wird. Er sei jedoch kein von fremden Mächten ernannter Vize­könig, sondern der gewählte Premierminister, so Orban weiter: «Ich habe einen Eid abgelegt, Ungarns Unabhängigkeit zu verteidigen.»

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