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Fussball und andere kroatische Verbrechen

In Kroatien ist der Fussball längst zum Synonym der Korruption geworden. Viele Fans trauen sich nicht mehr ins Stadion. Der Ballkrieg hat sich auf die Tribünen der EM-Stadien verlagert.

Enver Robelli
Ausschreitungen in St-Etienne: Der kroatische Verband kommt mit einer Geldstrafe noch gut weg. (17. Juni 2016)
Ausschreitungen in St-Etienne: Der kroatische Verband kommt mit einer Geldstrafe noch gut weg. (17. Juni 2016)
Robert Ghement, Keystone
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Als letzte Woche beim Fussballspiel Kroatien gegen Tschechien in St. Etienne kurz vor Schlusspfiff mehrere Feuerwerkskörper auf den Platz geschossen wurden, war die Empörung über die «Fans» gross. Der kroatische Nationaltrainer Ante Cacic sagte: «Das war Terror. Ich nenne diese Leute Hooligans, nicht Fans, das sind Terroristen!» Ivan Rakitic, Ex-FCB-Spieler, wirkte hilflos: «Es ist schwer, die richtigen Worte zu finden. Ich möchte mich bei den Tschechen und der Uefa entschuldigen.» Staatschefin Kolinda Grabar-Kitarovic fuhr schweres Geschütz auf: «Das sind Staatsfeinde, die ihre Mannschaft und ihr Land hassen: Schämt euch!» Die kroatische Justiz werde die Missetäter zur Verantwortung ziehen.

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