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Fussballlegende rät von Wahl Le Pens ab

Vor der Stichwahl am 7. Mai zeigt Zinédine Zidane klare Kante. Seine Landsleute sollen der Rechtspopulistin den Weg ins Präsidentenamt versperren.

Sohn algerischer Einwanderer: Real Madrids Trainer Zinédine Zidane anlässlich einer Pressekonferenz in Madrid. (28. April 2017)
Sohn algerischer Einwanderer: Real Madrids Trainer Zinédine Zidane anlässlich einer Pressekonferenz in Madrid. (28. April 2017)
Javier Lizon, Keystone

Der französische Fussballstar Zinédine Zidane hat seine Landsleute aufgerufen, der Rechtspopulistin Marine Le Pen den Weg ins Präsidentenamt zu versperren. «Extreme sind nie gut», sagte der Weltmeister des Jahres 1998 und heutige Trainer des spanischen Spitzenclubs Real Madrid. «Die Ideen der Front National sind mir fern.» Ein Sieg Le Pens bei der Stichwahl am 7. Mai müsse «verhindert» werden.

Die Fussballlegende, 1972 in Marseille als Sohn algerischer Einwanderer geboren, hatte sich schon 2002 offen gegen die Front National ausgesprochen. Damals hatte es FN-Gründer Jean-Marie Le Pen überraschend in die zweite Runde der Präsidentschaftswahl geschafft. Die FN stehe im Widerspruch zu den «Werten Frankreichs», sagte damals der Fussballer, der die französische Nationalmannschaft vier Jahre zuvor zum Weltmeistertitel geführt hatte.

Marine Le Pen war am vergangenen Sonntag bei der ersten Runde der Präsidentschaftswahl auf dem zweiten Platz gelandet und hatte sich damit für die Stichwahl qualifiziert. Dort ist der parteilose Ex-Wirtschaftsminister Emmanuel Macron Umfragen zufolge klarer Favorit. Experten halten einen Sieg der Rechtspopulistin für sehr unwahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen.

AFP/nag

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