Zum Hauptinhalt springen

Generation 500 Euro

Drei junge italienische Arbeitslose berichten über ihr Leben: Schlecht bezahlte Praktika. Sparen. Weiter hoffen.

«Irgendwann verlässt du die Universität und merkst, dass niemand deine Fähigkeiten schätzt», sagt Luca Gargiulo. Foto: Claudio Bader
«Irgendwann verlässt du die Universität und merkst, dass niemand deine Fähigkeiten schätzt», sagt Luca Gargiulo. Foto: Claudio Bader

Der Lebenslauf von Luca Giuseppe Gargiulo, geboren 1990 in Rom, zurzeit wohnhaft bei seinem Onkel in Mailand, ist beeindruckend. Universitätsabschluss im Fach Sprachen und linguistisch-kulturelle Mediation, hervorragende Noten. Arabischkurs an einer Londoner Universität. Daneben beste Kenntnisse in Englisch, Französisch und Spanisch. Während vier Monaten Direktor des Kulturzentrums Palais des Etoiles in der marokkanischen Stadt Fès. Als Jobs, die er nach Beendigung seines Studiums ausübte, hat Gargiulo ferner aufgeführt: Hundesitter. Arbeit an der Réception eines Bed & Breakfast in Rom. Kellner in einem mexikanischen Restaurant in London. Kassier in einem Geschäft für Tierfutter. Privatlehrer.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.