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Gibt es ein Leben nach dem Steuerparadies?

Irland soll bei Apple 13 Milliarden Euro Nachsteuern eintreiben – und tut sich schwer damit.

Nur nichts Neues wagen. Ein irisches Schaf dreht uns den Rücken zu. Foto: iStockphoto
Nur nichts Neues wagen. Ein irisches Schaf dreht uns den Rücken zu. Foto: iStockphoto

13 Milliarden Euro, damit lässt sich etwas anfangen. Man könnte jedem Bewohner Irlands 3000 Euro auszahlen, das irische Gesundheitsbudget bestreiten, die Kinderarmut auf der Insel überwinden oder Olympische Sommerspiele ausrichten, je nach Präferenz.

Doch die Regierung in Dublin ist unsicher, ob sie das Geld wirklich will. Heute Freitag kommt das Kabinett erneut zusammen, um zu beraten, ob es anfechten soll, was die EU-Kommission diese Woche entschieden hat: dass Irland bei der Firma Apple Nachsteuern über 13 Milliarden Euro eintreiben muss – ob sie will oder nicht. Zwischen 2003 und 2013 habe Apple in Irland zu tiefe Steuern bezahlt, sagt die Kommission; das sei ungerecht gegenüber den anderen Firmen.

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