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Griechenland hat verstanden

Die grosse Mehrheit hat akzeptiert, dass der grösste Beitrag zur Rettung des Landes aus dem Land selbst kommen muss.

MeinungVon Mike Szymanski, Athen
Wahl mit klarem Resultat: Ein Grieche geht an Syriza-Plakaten vorbei. Bild: EPA/Orestis Panagiotou
Wahl mit klarem Resultat: Ein Grieche geht an Syriza-Plakaten vorbei. Bild: EPA/Orestis Panagiotou

Griechenland ist nach dieser Wahl ein anderes Land. Es gibt keine Hoffnung mehr auf eine schnelle, auf eine bequeme Lösung der Schuldenkrise. Der Linkspolitiker Alexis Tsipras hatte sie den Griechen zunächst versprochen. Er hatte ihnen eingeredet, man müsse nur hart genug dafür kämpfen. Deshalb wurde er im Januar mit eindrucksvoller Mehrheit zum Premier des Landes gewählt. Danach hat Tsipras den Griechen diese Hoffnung wieder genommen. Er beendete die Sparpolitik nicht, sondern sorgt für ihre Fortsetzung. Sieben Monate hat Tsipras gebraucht, um sein Land zu desillusionieren. Ist das nun das bittere Ende? Nein, das ist der Anfang.

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