Griechenland ist beim Sparen auf Kurs

Der Internationale Währungsfonds sieht das Wachstum in Griechenland langfristig unter einem Prozent. Dennoch muss das Land keine zusätzlichen Sparmassnahmen ergreifen.

Der IWF will bald über eine Beteiligung am Hilfspaket für Griechenland entscheiden: Griechenlands Finanzminister Euclid Tsakalotos in einer Session des Parlaments in Athen. (22. Juli 2015)

Der IWF will bald über eine Beteiligung am Hilfspaket für Griechenland entscheiden: Griechenlands Finanzminister Euclid Tsakalotos in einer Session des Parlaments in Athen. (22. Juli 2015) Bild: AP Photo/Thanassis Stavrakis/Keystone

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Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet mit einem langfristigen Wachstum von knapp unter einem Prozent in Griechenland. Dennoch könne das Land damit das vom IWF mehrheitlich angestrebte Primärüberschuss-Ziel erreichen, erklärte der IWF am Montag in Washington.

Nach Überzeugung der meisten seiner Direktoren seien derzeit keine zusätzlichen Sparmassnahmen in dem Land erforderlich, hiess es in dem turnusmässigen Prüfbericht zur wirtschaftlichen Lage in Griechenland. Eine Mehrheit der IWF-Direktoren plädierte für ein Primärüberschuss-Ziel an Griechenland von 1,5 Prozent der Wirtschaftsleistung ab 2018.

Andere hätten sich für einen Überschuss von 3,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts ausgesprochen, wie er auch von der Eurozone gefordert wird. Derzeit läuft die zweite Überprüfungsrunde der griechischen Reformpolitik. Danach will der IWF entscheiden, ob er sich tatsächlich wie zuvor signalisiert am Griechenland-Hilfspaket beteiligt. Dazu machte der Fonds am Montag zunächst keine Angaben. (foa/sda)

Erstellt: 07.02.2017, 07:20 Uhr

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