Zum Hauptinhalt springen

«Griechenland wurde zur Laborratte»

Der griechische Vizepremier Giannis Dragasakis glaubt, dass es andere Möglichkeiten als die Sparpolitik gegeben hätte und fordert neue Schuldenerleichterungen.

Mike Szymanski
Enger Verbündeter Tsipras: Der griechische Vizepremier Giannis Dragasakis.
Enger Verbündeter Tsipras: Der griechische Vizepremier Giannis Dragasakis.
Louisa Gouliamaki, AFP

Als das Linksbündnis Syriza von Premier Alexis Tsipras 2015 in Griechenland an die Macht kam, war der Spott gross: Jetzt würden die Unerfahrenen herrschen, die Anfänger. Auf Giannis Dragasakis, zum Vizepremier befördert, traf das keineswegs zu. Der 70-Jährige ist seit 1989 Abgeordneter im Parlament. Als Tsipras noch ein Teenager war, gehörte Dragasakis für kurze Zeit einer überparteilichen Übergangsregierung als Vizefinanzminister an. Er gilt als bodenständig, besonnen und enger Vertrauter von Tsipras. Jetzt hat er sich zum Ziel gesetzt, an der Seite des Premiers das Land 2018 aus dem dritten Hilfsprogramm herauszuführen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen