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Griechenland-Risiko erreicht Schweizer Politik

Das Misstrauen des Schweizer Parlaments gegenüber IWF-Krediten dürfte mit der aktuellen Krise wachsen

Aufstockung beantragt: Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf und IWF-Chefin Christine Lagarde.
Aufstockung beantragt: Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf und IWF-Chefin Christine Lagarde.
Laurent Gillieron, Keystone

Es ist offiziell: Griechenland ist beim Internationalen Währungsfonds (IWF) in Zahlungsverzug geraten. Das schuldengeplagte Euro-Land ist die auf diesen Zeitpunkt fällige Rückzahlung einer Kredit­tranche von knapp 1,5 Milliarden Franken schuldig geblieben. Der Staat könne erst dann wieder auf IWF-Hilfen zählen, wenn er seinen Verpflichtungen nachgekommen sei, teilte der Währungsfonds in einem dürren Communiqué mit. Das Exekutivdirektorium werde sich zu gegebener Zeit mit einem Stundungsgesuch der griechischen Behörden beschäftigen.

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