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Grüss euch, die Post ist da!

Der ungarische Briefträger Tibor Szöke möchte die Welt ein klein wenig besser machen. Deshalb trägt er dort Briefe aus, wo niemand hingehen will – in die Slums der Stadt Pécs.

Tibor Szökes Arbeitstag beginnt um 6.45 Uhr. Wenn er seine Wohnung verlässt, schlafen seine Frau und die beiden kleinen Kinder noch.
Tibor Szökes Arbeitstag beginnt um 6.45 Uhr. Wenn er seine Wohnung verlässt, schlafen seine Frau und die beiden kleinen Kinder noch.
András D. Hajdú
Für seine Kollegen ist er immer noch ein «Ausserirdischer»: Tibor Szöke sortiert Briefe im Verteilerzentrum der Post in Pécs.
Für seine Kollegen ist er immer noch ein «Ausserirdischer»: Tibor Szöke sortiert Briefe im Verteilerzentrum der Post in Pécs.
András D. Hajdú
Der streng katholische Tibor Szöke will nicht nur Briefe zustellen, er will «die Welt ein klein wenig besser machen».
Der streng katholische Tibor Szöke will nicht nur Briefe zustellen, er will «die Welt ein klein wenig besser machen».
András D. Hajdú
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Gegen halb neun Uhr morgens wird das Tor des Postverteilzentrums geöffnet. Über 100 Briefträger eilen hinaus auf den Bahnhofsvorplatz der süd­ungarischen Stadt Pécs. Nur wenige haben ein Auto, die meisten gehen zu Fuss oder steigen in den öffentlichen Bus. Tibor Szöke nimmt die Linie 4, die zwischen Uranstadt im Westen und Heldenplatz im Osten der Stadt verkehrt. 20 Minuten muss er bis zur Endstation am Stadtrand fahren. Ein Sitzplatz ist um diese Tageszeit kaum zu bekommen, aber Szökes dunkelgrüne Posttasche ist heute auch nicht besonders schwer.

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