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Guldimann, übernehmen Sie!

Die Schweiz hat derzeit den Vorsitz der OSZE. Nun hat Bundespräsident Burkhalter vor dem UNO-Sicherheitsrat dargelegt, wie er in der Ukraine vermitteln will. Sein Gesandter Tim Guldimann reist sofort nach Kiew.

Fühlen sich für den Schutz der Übergangsregierung verantwortlich: Demonstranten vor dem Regierungsgebäude. (24. Februar 2014)
Fühlen sich für den Schutz der Übergangsregierung verantwortlich: Demonstranten vor dem Regierungsgebäude. (24. Februar 2014)
Reuters
Von ihm fehlt jede Spur: Ein Bild des entmachteten Präsidenten Wiktor Janukowitsch.
Von ihm fehlt jede Spur: Ein Bild des entmachteten Präsidenten Wiktor Janukowitsch.
AFP
Der ukrainische Präsident Wiktor Janukowitsch unterzeichnet eine vorläufige Vereinbarung zur Lösung der innenpolitischen Krise. (21. Februar 2014)
Der ukrainische Präsident Wiktor Janukowitsch unterzeichnet eine vorläufige Vereinbarung zur Lösung der innenpolitischen Krise. (21. Februar 2014)
Tim Brakemeier, Keystone
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Eben noch hat Tim Guldimann versucht, den Deutschen unsere Volksrechte und die direkte Demokratie zu erklären. Der Schweizer Botschafter hatte – als überzeugter Europäer – die etwas unangenehme Aufgabe, den deutschen Politikern und Fernsehzuschauern das Schweizer Ja zur Einwanderungsinitiative der SVP zu erklären. Dies war jedoch eine rhetorische Fingerübung im Vergleich zum Job, den Guldimann nun gefasst hat: Ab sofort ist er der persönliche Gesandte von Bundespräsident Didier Burkhalter und damit des gegenwärtigen Vorsitzenden der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE). Der Schweizer Aussenminister hat dies am Montag vor dem UNO-Sicherheitsrat in New York bekannt gegeben.

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