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Hitler verdiente mit «Mein Kampf» Millionen – steuerfrei

Brauner Bestseller: Mit seinem Buch wollte Adolf Hitler vor allem Geld verdienen. Schon als «Schriftsteller» fand er Wege, seine Honorare am Finanzamt vorbei zu schleusen.

Am Tag der Gründung der NSDAP: Adolf Hitler verlässt das Münchner Hofbräuhaus. Bild: Flickr/Recuerdos de Pandora
Am Tag der Gründung der NSDAP: Adolf Hitler verlässt das Münchner Hofbräuhaus. Bild: Flickr/Recuerdos de Pandora

Zu den wesentlichen Antrieben, «Mein Kampf» zu schreiben, gehörte der Wunsch, sich ein eigenes Einkommen zu verschaffen. Seit seiner Entlassung aus dem Heer zum 31. März 1920 hatte Hitler keine regelmässigen Einnahmen mehr gehabt. Er bezeichnete sich wie schon in Wien 1909 als «Schriftsteller», veröffentlichte jedoch nur zwischen Januar und Juni 1921 regelmässig Artikel im «Völkischen Beobachter», dem Parteiblatt der NSDAP. In Wirklichkeit wurde er von einer Reihe wohlhabender Sympathisanten aus der besseren Münchner Gesellschaft ausgehalten, die sich den Bohemien als politisierenden Unterhalter in ihre Salons einluden.

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