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«Hoeness droht unbedingte Haftstrafe»

Dritter Prozesstag: Vor Gericht mache Uli Hoeness zeitweise den Eindruck, dass er den Ernst der Lage nicht realisiert habe, sagt Korrespondent David Nauer. Und äussert sich zum möglichen Strafmass.

Will früher aus dem Gefängnis raus: Uli Hoeness hat einen Antrag zur vorzeitigen Haftentlassung eingereicht. (13. März 2014)
Will früher aus dem Gefängnis raus: Uli Hoeness hat einen Antrag zur vorzeitigen Haftentlassung eingereicht. (13. März 2014)
Sven Hoppe, Keystone
Gezeichnet: Uli Hoeness und seine Frau verlassen das Gerichtsquartier in München. (13. März 2014)
Gezeichnet: Uli Hoeness und seine Frau verlassen das Gerichtsquartier in München. (13. März 2014)
AFP
«Gute Freunde kann niemand trennen»: Ein Anhänger von Uli Hoeness fordert Solidarität.
«Gute Freunde kann niemand trennen»: Ein Anhänger von Uli Hoeness fordert Solidarität.
Philipp Guelland, AFP
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Im Hoeness-Prozess sprach gestern eine Steuerfahnderin von einer Steuerschuld von mindestens 27,2 Millionen Euro. Was meinte heute die Verteidigung dazu? Die Verteidigung von Hoeness anerkennt die Steuerschuld in der von der Steuerfahnderin genannten Höhe. Sie argumentiert, dass diese Zahl bereits in der im Januar 2013 eingereichten Selbstanzeige enthalten sei. Demnach machte Hoeness in den Jahren 2003 bis 2005 sehr hohe Gewinne, rund 130 Millionen Euro aus Börsenspekulationen. 70 Millionen waren jedoch steuerfrei, weil diese Gewinne von steuerbefreiten Finanzprodukten stammten. Bei einem Steuersatz von schätzungsweise 50 Prozent bleibt am Ende ein Betrag um die 30 Millionen.

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