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«Hoeness war knallrot und wie erstarrt»

Uli Hoeness habe offenbar bis zuletzt geglaubt, dass er mit einer Bewährungsstrafe davonkommen werde, sagt Korrespondent David Nauer. Er erklärt, wie die Verteidigung nun vorgehen will.

Will früher aus dem Gefängnis raus: Uli Hoeness hat einen Antrag zur vorzeitigen Haftentlassung eingereicht. (13. März 2014)
Will früher aus dem Gefängnis raus: Uli Hoeness hat einen Antrag zur vorzeitigen Haftentlassung eingereicht. (13. März 2014)
Sven Hoppe, Keystone
Gezeichnet: Uli Hoeness und seine Frau verlassen das Gerichtsquartier in München. (13. März 2014)
Gezeichnet: Uli Hoeness und seine Frau verlassen das Gerichtsquartier in München. (13. März 2014)
AFP
«Gute Freunde kann niemand trennen»: Ein Anhänger von Uli Hoeness fordert Solidarität.
«Gute Freunde kann niemand trennen»: Ein Anhänger von Uli Hoeness fordert Solidarität.
Philipp Guelland, AFP
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Dreieinhalb Jahre Gefängnis für den stolzen Präsidenten des FC Bayern. Wie hat Uli Hoeness bei der Urteilseröffnung des Landgerichts München reagiert? Er hat gar nicht reagiert. Er sass da und starrte geradeaus, mit eiserner Miene und zusammengekniffenen Lippen. Er hatte einen knallroten Kopf und wirkte wie erstarrt. Nach dem Urteilsspruch machte Hoeness einen geschockten Eindruck. Offenbar glaubte Hoeness bis zuletzt, dass er mit einer Bewährungsstrafe davonkommen würde. Hoeness verliess wortlos den Gerichtssaal, vorbei an den Journalisten, die ihn mit Fragen bedrängten. Aus dem Gerichtsgebäude verschwand er durch den Hinterausgang.

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