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«Ich bin seit fünf Jahren für ein Ende der Troika»

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker über seine Erfahrungen im Konflikt mit Griechenland und die drohende Desintegration Europas durch hohe Arbeitslosigkeit und populistische Bewegungen.

Mit Jean-Claude Juncker sprach Claudi Pérez in Brüssel
Sieht keine Alternative zum europäischen Projekt: EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker. Foto: Daniel Naupold (EPA, Keystone)
Sieht keine Alternative zum europäischen Projekt: EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker. Foto: Daniel Naupold (EPA, Keystone)

Welches ist Europas grösstes Problem?

Die Enttäuschung der Bevölkerung über die EU-Institutionen ist eine grosse Herausforderung, aber das grösste Problem ist die Arbeitslosigkeit. Mit Arbeitslosenraten wie jener in Spanien oder Griechenland ist es infam, den Leuten und sich selbst einreden zu wollen, die Krise sei beendet. Anständig ist es, zu sagen, dass wir so lange in Schwierigkeiten stecken, bis die Zahl der Stellenlosen sinkt. Wir befinden uns inmitten der Krise, sie ist nicht vorüber.

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