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Immer Ärger mit dem «gelangweilten Schuljungen» im Kreml

Obamas Geringschätzung für Putin ist ungewöhnlich. Und vermutlich ist sie sogar fahrlässig angesichts des Krieges in der Ukraine.

Freunde sehen anders aus: Wladimier Putin und Barack Obama Anfang September 2013 beim G-20-Gipfel in St. Petersburg. Foto: Pablo Martinez Monsivais (AP, Keystone)
Freunde sehen anders aus: Wladimier Putin und Barack Obama Anfang September 2013 beim G-20-Gipfel in St. Petersburg. Foto: Pablo Martinez Monsivais (AP, Keystone)

Barack Obama ist in diesen Tagen so selbstbewusst wie selten. Er ist jetzt im siebten Jahr seiner Präsidentschaft, die längste Zeit an der Macht hat er hinter sich. Aber der Präsident legt grossen Wert darauf, dass er keine lahme Ente ist. Die oft bemühte «lahme Ente» ist ohnehin ein Trugbild: Wie die Geschichte zeigt, gelingen vielen US-Präsidenten gerade am Ende ihrer Karrieren einige der grössten Erfolge, vor allem im Ausland. Im vergangenen Herbst, als Obamas Demokraten eben erst sehr deutlich die Parlamentswahl verloren hatten, gab sich der Commander-in-Chief denn auch keineswegs zermürbt. «Es geht mir grossartig», sagte er.

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