Zum Hauptinhalt springen

In der Klemme

Der britische Premier David Cameron fährt eine riskante EU-Strategie.

Im Clinch: David Camerons antieuropäische Stimmung führt zunehmend zu neuen Konflikten.
Im Clinch: David Camerons antieuropäische Stimmung führt zunehmend zu neuen Konflikten.
Keystone

Was David Cameron nicht will, ist schnell gesagt: Er will keinen Jean-Claude Juncker an der Spitze der EU-Kommission sehen. Der Grund dafür ist einfach: Der Luxemburger gilt den Briten als «Erzföderalist». Und Föderalismus ist ein schlimmes Schimpfwort auf der Insel.

Der britische Premierminister hält Juncker ausserdem für «ein Gesicht aus den 80er-Jahren», für einen typischen Vertreter der alten Euro-Garde, mit dem eine Neugestaltung der EU, wie sie London vorschwebt, nicht zu bewerkstelligen wäre. In diesem Punkt sind sich die drei grossen Parteien im Königreich einig. Keine von ihnen sieht Juncker als Mann, der die EU erfolgreich in die Zukunft führen, der «Europa» nach den Parlamentswahlen vom Mai zusammenhalten würde.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.