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In Irland soll noch ein Tabu fallen

Die Homo-Ehe ist auf der katholischen Insel seit kurzem legal, nun wollen reformwillige Iren das Abtreibungsverbot aufheben.

«Euch kümmert es nicht, wenn Frauen sterben»: Gegner des Abtreibungsverbotes demonstrieren.
«Euch kümmert es nicht, wenn Frauen sterben»: Gegner des Abtreibungsverbotes demonstrieren.
Shawn Pogatchnik, Keystone

Nachdem eine Mehrheit der irischen ­Bevölkerung im vergangenen Mai einem Referendum zur Einführung der Homo-Ehe zugestimmt hat, wittern Irlands ­Reformer jetzt eine weitere Liberalisierungschance. Ein Vorstoss soll dafür sorgen, dass auch das drakonische Abtreibungsverbot auf der Grünen Insel aus der Verfassung getilgt wird. Gegenwärtig reisen jährlich mehr als 4000 Frauen und Mädchen nach England, um dort eine Abtreibung vornehmen zu ­lassen.

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