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Ingenieurskunst im Korruptionssumpf

Die Stadt Venedig baut sich einen Staudamm der Superlative, und Politiker bedienen sich aus schwarzen Kassen. Ein neuer Skandal erschüttert Italien.

Wurde zusammen mit weiteren Verdächtigen zwischenzeitlich festgenommen: Venedigs bisheriger Bürgermeister Giorgio Orsoni.
Wurde zusammen mit weiteren Verdächtigen zwischenzeitlich festgenommen: Venedigs bisheriger Bürgermeister Giorgio Orsoni.
Keystone
Der mobile Staudamm in Venedig, der seit 2003 gebaut wird.
Der mobile Staudamm in Venedig, der seit 2003 gebaut wird.
Keystone
Das Staudammprojekt kostet rund 5,4 Milliarden Euro.
Das Staudammprojekt kostet rund 5,4 Milliarden Euro.
Reuters
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Noch letzte Woche lobten Experten der Vereinten Nationen «Mose» als Meisterwerk italienischer Ingenieurskunst. Doch jetzt steht Mose – ein mobiler Staudamm, der Venedig vor Hochwasser schützen soll – für einen spektakulären Korruptionsfall. Es geht um Schmiergelder, Veruntreuung und Geldwäscherei in grossem Stil, unter Beteiligung von hohen Politikern und Beamten sowie einflussreichen Unternehmern.

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