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Italien könnte zum Profiteur des Atomausstiegs werden

Berlusconis Atompläne sind gescheitert. Die italienischen Stromproduzenten könnten davon profitieren, weil ihre Energie aus Gaskraftwerken konkurrenzfähig und exportierbar werden dürfte.

Hat gewirkt: Die grosse Mobilisierung für ein Ja zum Atomausstieg («Setzen wir ein Kreuz darauf»).
Hat gewirkt: Die grosse Mobilisierung für ein Ja zum Atomausstieg («Setzen wir ein Kreuz darauf»).
Keystone

«Von der Rückkehr zur Atomkraft hängt die Entwicklung und die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft ab.» So sprach Paolo Romani, Italiens Industrieminister, am 18. Februar dieses Jahres. Eben hatte die Regierung die Bewilligungsverfahren für den Wiedereinstieg in die Nuklearenergie geregelt. Vier Atomkraftwerke sah sie vor, die dereinst ein Viertel der Stromproduktion hätten sichern sollen. Knapp einen Monat danach geschah die Reaktorkatastrophe von Fukushima. Und nun drei weitere Monate später ist Italien nach Deutschland und der Schweiz das dritte europäische Land, das die energetische Zukunft ohne Atom plant.

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