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Kampf der französischen Häuptlinge

Sarkozy gegen Juppé und Fillon: Frankreichs Rechte zerreisst sich in einer scharfen Rivalität. Und jeder gibt nun den neoliberalen Oberreformer.

Die Franzosen glauben nicht, dass er sich geändert hat: Ex-Staatschef Nicolas Sarkozy. Foto: Michel Spingler (AP, Keystone)
Die Franzosen glauben nicht, dass er sich geändert hat: Ex-Staatschef Nicolas Sarkozy. Foto: Michel Spingler (AP, Keystone)

Er wähnte sich auf der Krete einer Welle, die ihn weit tragen würde, sicher und sanft. Bis 2017, bis zur nächsten Präsidentschaftswahl also. Als Nicolas Sarkozy vor zwei Wochen sein politisches Comeback gab, sich dafür in die schwierige Pose des Versöhners der Nation warf, umgab ihn einen Moment lang diese Aura der Unschlagbarkeit. Wo er auch auftrat, redete er mit dem Selbstvertrauen dessen, der schon mal an der Macht war, der alle überflügeln würde, seine politischen Gegner und seine ambitiösen Parteifreunde.

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