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«Keiner von den Räubern ist je ins Gefängnis gegangen»

Auf Athens Strassen starben drei Menschen. Viele glauben, dass die ganz grossen Proteste dem Land erst bevorstehen. Denn die Wut auf die Regierung ist gross. Ein Demonstrationsbesuch.

Die Wut in Teilen der Bevölkerung scheint keine Grenzen zu kennen. Sie entlädt sich in Steinwürfen gegen die Polizei ...
Die Wut in Teilen der Bevölkerung scheint keine Grenzen zu kennen. Sie entlädt sich in Steinwürfen gegen die Polizei ...
Reuters
... beim Katz- und Mausspiel in den Strassen von Athen.
... beim Katz- und Mausspiel in den Strassen von Athen.
Reuters
Flughafen-Flaute: Auf dem Airport von Athen sind die Starts allesamt gestrichen.
Flughafen-Flaute: Auf dem Airport von Athen sind die Starts allesamt gestrichen.
Reuters
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Jeder erwarte die Revolution, zumindest eine Explosion, hatte zuvor noch eine der Demonstrantinnen im Zug des Linksbündnisses Syriza gesagt, «und jeder wundert sich, warum sie noch nicht passiert ist». Da waren Zehntausende von Menschen unterwegs zum Syntagma-Platz, ins Herz von Athen, wo die Protestzüge sich sammeln wollten. Dann verabschiedete sie sich, wollte nach Hause: «Ich habe das Gefühl, ganz Griechenland ist heute hier. Aber ich habe auch Angst. Als ob die Explosion bevorstünde.» Nur eine Stunde später waren drei Menschen tot. Verbrannt in der Filiale einer Bank am Omonia-Platz, auf die vermummte Randalierer Molotowcocktails geworfen hatten.

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