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Lufthansa will Opferfamilien 25'000 Euro Schmerzensgeld zahlen

Die Angehörigen der Germanwings-Opfer sollen entschädigt werden. Doch ob die Hinterbliebenen das Geld annehmen, ist mehr als fraglich.

Am 24. März 2015 zerschellte Germanwings-Flug 9525 von Barcelona nach Düsseldorf auf dem Gebiet der Gemeinde Prads-Haute-Bléone im südfranzösischen Département Alpes-de-Haute-Provence. (25. März 2015)
Am 24. März 2015 zerschellte Germanwings-Flug 9525 von Barcelona nach Düsseldorf auf dem Gebiet der Gemeinde Prads-Haute-Bléone im südfranzösischen Département Alpes-de-Haute-Provence. (25. März 2015)
Reuters
Alle 150 Insassen kamen dabei ums Leben.
Alle 150 Insassen kamen dabei ums Leben.
Reuters
... und untersuchen die Wrackteile. (25. März 2015)
... und untersuchen die Wrackteile. (25. März 2015)
AP Photo
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Die Lufthansa bietet den Hinterbliebenen der Germanwings-Katastrophe pauschal 25'000 Euro als Schmerzensgeld für den Verlust eines Angehörigen an. Ein entsprechendes Angebot zusätzlich zur bereits gezahlten Soforthilfe sei am Dienstagmorgen bei den Opferanwälten eingegangen, bestätigten mehrere Anwälte. Der Kölner «Express» hatte zunächst darüber berichtet.

Der Mönchengladbacher Anwalt Christof Wellens nannte das Angebot nicht angemessen. «Ich kann mir kaum vorstellen, dass auch nur eine Opferfamilie das annimmt», sagte Wellens der Nachrichtenagentur DPA. Er vertritt nach eigenen Angaben 15 Opferfamilien mit mehr als 60 Angehörigen zivilrechtlich.

Am Nachmittag wollte Germanwings zur Thematik der Opferentschädigung Stellung nehmen. Lufthansa hat den Hinterbliebenen bislang eine Soforthilfe von 50'000 Euro pro Todesopfer gezahlt. Beim Absturz eines Germanwings-Jets am 24. März, der mutmasslich vom Co-Piloten herbeigeführt wurde, kamen in den französischen Alpen alle 150 Menschen an Bord ums Leben. Germanwings ist eine Tochterfirma der Lufthansa.

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