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Mafia-Romantik, Mafia-Hölle

Die TV-Serie «Gomorrha» begeistert. Macht sie Mafiosi zu Popstars? «Gomorrha»-Autor Roberto Saviano widerspricht.

Familienkitsch in einer gnadenlosen Welt: Der «Gomorrha»-Mafioso Ciro di Marzio (Marco D'Amore) – hier mit Frau und Tochter – ist ein Handwerker des Todes. (Bild: Sky / Beta Film)
Familienkitsch in einer gnadenlosen Welt: Der «Gomorrha»-Mafioso Ciro di Marzio (Marco D'Amore) – hier mit Frau und Tochter – ist ein Handwerker des Todes. (Bild: Sky / Beta Film)

Die italienische Fernsehproduktion «Gomorrha» erzählt die Geschichte der Mafia-Familie Savastano. Don Pietro Savastano (Fortunato Cerlino) ist der Boss eines der mächtigsten Clans der Camorra in Neapel. Im hart umkämpften Drogenhandel gibt es laufend Probleme, die gelöst werden müssen. Dies bedeutet in der Regel, dass Menschen sterben müssen. Manchmal sind es Mitglieder rivalisierender Mafia-Clans, manchmal auch nigerianische Crackdealer, die im falschen Moment am falschen Ort sind. Don Pietro kann sich stets auf Ciro di Marzio (Marco D'Amore) verlassen. Ciro, auch «der Unsterbliche» genannt, ist ein perfekter Handwerker des Todes. Sorgen macht dem Boss sein Sohn Genny, ein dicklicher Taugenichts, der immerhin menschliche Regungen zeigt.

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