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Mann tötet Soldaten und sprengt sich in die Luft

In einem Vorort der bosnischen Hauptstadt Sarajevo erschiesst ein Mann zwei Soldaten, bevor er sich das Leben nimmt. Er soll ein Stirnband mit arabischen Zeichen getragen haben.

Noch wird ein terroristischer Hintergrund abgeklärt: Forensiker durchsuchen den beschossenen Bus. (19. November 2015)
Noch wird ein terroristischer Hintergrund abgeklärt: Forensiker durchsuchen den beschossenen Bus. (19. November 2015)
Amel Emric, Keystone
In diesem Wettbüro eröffnete der Unbekannte das Feuer auf die zwei Soldaten. (19. November 2015)
In diesem Wettbüro eröffnete der Unbekannte das Feuer auf die zwei Soldaten. (19. November 2015)
Amel Emric, Keystone
Der Buschauffeur und ein Passagier wurden durch Glassplitter verletzt. (19. November 2015)
Der Buschauffeur und ein Passagier wurden durch Glassplitter verletzt. (19. November 2015)
Amel Emric, Keystone
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Ein bewaffneter Mann hat in Bosnien zwei Soldaten erschossen und drei Zivilisten verletzt. Im Anschluss sprengte sich der Angreifer in seinem Haus in die Luft, wie die Polizei mitteilte. Unter Verweis auf andauernde Ermittlungen wollte sie sich zunächst nicht über einen möglichen terroristischen Hintergrund äussern. Doch Ministerpräsident Denis Zvizdic sprach nach einer Krisensitzung seines Kabinetts von «einer Attacke auf den Staat.»

Der Angriff ereignete sich am Mittwoch in Rajlovac, einem Vorort der Hauptstadt Sarajevo, direkt gegenüber dem Tor einer Kaserne. Wie die Polizei meldete, feuerte der Bewaffnete in einem Wettbüro mit einem Automatikgewehr auf die Soldaten und dann auf einen Nahverkehrsbus. Umherfliegende Glassplitter verletzten den Fahrer und zwei Fahrgäste.

Stirnband mit arabischen Zeichen

Ein Zeuge im Wettbüro sagte der Nachrichtenagentur AP, der Schütze habe das Geschäft betreten, die zwei Soldaten zunächst von anderen Besuchern losgelöst und dann geschossen. Der Angreifer habe ein Stirnband mit arabischen Schriftzeichen getragen.

Laut Polizeisprecher Irfan Nefic floh der Mann nach der Tat in sein nahe gelegenes Haus. Kurze Zeit später sei dort eine Explosion zu hören gewesen, Beamte hätten das Gebäude betreten. Der Verdächtige habe sich mit einem Sprengsatz selbst getötet, sagte Nefic.

In der Folge erhöhte die bosnische Armee die Sicherheitsstufe an Militäreinrichtungen im ganzen Land.

SDA/chk

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